Über mild-sculpture
Ein Wiener Studio, gegründet aus der Überzeugung, dass Bilder mehr sein können als bloße Abbildungen.
Unsere Geschichte
mild-sculpture entstand 2013 aus der Zusammenarbeit zweier Fotografen, die sich an der Akademie der bildenden Künste kennengelernt hatten. Was als gemeinsames Projekt für eine Ausstellung begann, entwickelte sich zu einem Studio, das heute für seine eigenständige Bildsprache bekannt ist.
Der Name mild-sculpture ist Programm: Er verbindet die Sanftheit des Blicks mit der skulpturalen Qualität der Komposition. Wir verstehen Fotografie als dreidimensionales Medium, in dem Licht und Schatten Räume formen, in dem Perspektive Bedeutung schafft.
In den ersten Jahren konzentrierten wir uns auf freie künstlerische Arbeiten. Ausstellungen in Wien, Linz und Graz folgten. Mit der Zeit kamen kommerzielle Aufträge hinzu – zunächst zögerlich, später gezielt. Heute bewegen wir uns selbstverständlich zwischen beiden Welten und befruchten sie gegenseitig.
Was sich nicht verändert hat, ist unser Anspruch. Jedes Projekt, ob für eine Galerie oder ein Unternehmen, behandeln wir mit derselben Sorgfalt und demselben künstlerischen Ernst.
Das Team
Katharina Neufeld
Gründerin, Fotografin
Katharina studierte Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien und arbeitete mehrere Jahre als Assistentin renommierter Fotografen, bevor sie mild-sculpture mitgründete. Ihr Schwerpunkt liegt auf konzeptionellen Arbeiten und Architekturfotografie.
Lukas Brenner
Gründer, Fotograf
Lukas bringt einen Hintergrund in Bildender Kunst mit. Seine Arbeiten sind geprägt von einem feinen Gespür für Komposition und einem experimentellen Umgang mit Licht. Er verantwortet vor allem Porträt- und redaktionelle Fotografie.
Anna Koller
Bildbearbeiterin, Retouche
Anna kam 2018 zum Team und ist für die digitale Nachbearbeitung zuständig. Mit einem präzisen Auge für Farbe und Tonalität sorgt sie dafür, dass jedes Bild seine volle Wirkung entfaltet.
Unsere Arbeitsweise
Wir arbeiten nicht nach Schema. Jedes Projekt erfordert einen eigenen Ansatz, eine eigene visuelle Sprache. Was bleibt, ist eine Haltung: aufmerksam, präzise, ehrlich.
Bevor wir fotografieren, investieren wir Zeit ins Verstehen. Was ist der Kern des Projekts? Was soll kommuniziert werden? Welche Stimmung passt? Diese Phase ist entscheidend. Hier entstehen die Ideen, die ein Projekt von einem bloßen Auftrag zu einer stimmigen visuellen Erzählung machen.
Beim Fotografieren selbst schätzen wir Ruhe. Hektik erzeugt austauschbare Bilder. Wir nehmen uns die Zeit, die es braucht – für das richtige Licht, für den richtigen Moment, für die präzise Komposition.
In der Nachbearbeitung folgen wir dem Grundsatz: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Wir verfälschen nicht, wir verfeinern. Ziel ist immer, die Qualität der Aufnahme zu heben, ohne ihre Authentizität zu verlieren.
Meilensteine
Gründung
Katharina Neufeld und Lukas Brenner gründen mild-sculpture als gemeinsames Studio.
Erste Einzelausstellung
„Licht und Form" in der Galerie Westlicht Wien.
Internationale Anerkennung
Auszeichnung beim Vienna Photo Award und Publikation in der Zeitschrift Foam.
Erweiterung
Umzug in größere Räumlichkeiten mit eigenem Studio und Beginn der kommerziellen Tätigkeit.
Zusammenarbeit mit Albertina Modern
Dokumentation der Ausstellung „Neue Räume" und Beginn einer langfristigen Partnerschaft.
Europäische Expansion
Projekte in Berlin, München, Zürich und Paris. Über 200 abgeschlossene Aufträge.
Werte, die uns leiten
Integrität
Wir stehen zu unserer Arbeit. Wenn wir ein Projekt annehmen, dann mit voller Überzeugung. Wenn wir glauben, dass ein anderer Ansatz besser passt, sagen wir das offen.
Exzellenz
Mittelmäßigkeit akzeptieren wir nicht. Jedes Bild, das unser Studio verlässt, muss unseren hohen Ansprüchen genügen.
Neugier
Wir hinterfragen ständig, lernen weiter, probieren Neues aus. Stillstand ist für uns keine Option.
Respekt
Gegenüber unseren Kunden, gegenüber den fotografierten Subjekten, gegenüber dem Medium selbst.
Auszeichnungen
Was Fotografie für uns bedeutet
Fotografie ist kein neutrales Werkzeug. Jede Aufnahme ist eine Interpretation, eine Entscheidung, eine Perspektive. Als Fotografen tragen wir Verantwortung für das, was wir zeigen und wie wir es zeigen.
Wir lehnen die Vorstellung ab, Fotografie sei nur ein Handwerk. Natürlich braucht es technisches Können – aber das ist nur die Grundlage. Darüber hinaus braucht es einen eigenen Blick, eine künstlerische Haltung, die Fähigkeit, Verbindungen zu sehen, die anderen verborgen bleiben.
Gleichzeitig sind wir uns der Grenzen des Mediums bewusst. Ein Foto ist immer ein Ausschnitt, nie das Ganze. Es kann täuschen, verkürzen, verfälschen. Deshalb ist Ehrlichkeit so wichtig in unserer Arbeit. Wir wollen Bilder schaffen, die wahrhaftig sind – nicht im dokumentarischen Sinn, sondern im emotionalen.
Wenn ein Bild etwas auslöst – ein Gefühl, einen Gedanken, eine Erinnerung – dann haben wir unsere Aufgabe erfüllt.
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